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Katastrophenschutzübung 2004

02. – 04.04.2004 - Übung der 3. Einsatzeinheit in Stetten am kalten Mark

Pause bei der Hinfahrt nach Stetten

Vom 2. bis 4. April 2004 fand ein Übungswochenende auf dem Truppenübungsplatz Stetten am kalten Mark statt, an dem sich neben 30 Helfern und 9 Fahrzeugen der 3. Einsatzeinheit auch Einheiten des Technischen Hilfswerks mit über 50 Fahrzeugen beteiligten. Aus Remchingen nahmen die Helfer Stephan Vollmer, Matthias Schäfer, Dirk Gulden, Andre Lindner, Fabian Farr, Christoph Klein, Dieter Farr als Führer der Sanitätskomponente, Thomas Seemann in der Führungsgruppe und Zugärztin Sylvia Möbus-Macke mit dem Remchinger Bereitschaftsrettungswagen und einem Mannschaftstransportwagen an der Übung teil.

Unter der Leitung unseres Zugführers Jens Gaidetzka trafen sich die Helfer am Freitag auf einem Parkplatz bei der Autobahnauffahrt Pforzheim-West und fuhren von dort in Marschkolonne nach Stetten am kalten Mark. Nachdem sich die Helfer in der Kaserne bei einem Abendessen stärken konnte, wurde in einer Halle auf dem Truppenübungsplatz eine Unterkunft für die Helfer von THW und DRK mit Feldbetten, Wolldecken und Stühlen eingerichtet.

Von 21 Uhr bis 2 Uhr nachts mussten die Helfer eine Nachtübung bewältigen. Übungsannahme war, dass mehre Jugendliche während einer Feier eine Verpuffung ausgelöst haben und mehre Gebäude in Brand standen. Durch den Einsatz von realistisch geschminkten Mimen und pyrotechnischen Effekten des THW konnte eine sehr große Realitätsnähe erreicht werden. Mehrere Explosionen und Stichflammen waren zu sehen, Rauchschwaden zogen auf und blutüberströmte Schwerverletzte lagen im Gelände. Die Helfer des THW übernahmen mit schwerem Räumgerät, einer Hundestaffel und einer Ortungsgruppe die Suche und Bergung der Verletzten aus dem Gefahrenbereich. Die Helfer des DRK richteten einen Behandlungscenter mit Zelt ein und transportieren die Verletzen und zu betreuende Personen mit DRK-Fahrzeugen zu einer Betreuungsunterkunft und angenommenen  Krankenhäuser ab.

Am folgenden Morgen wurde nach dem Aufstehen um 5.45 Uhr und dem Frühstück in der Kaserne eine Zeltstadt errichtet, während der Verpflegungstrupp der Feuerwehr Tiefenbronn das Mittagessen in Feldküche zubereitete. Danach folgte die Schulung der Helfer im Umgang mit den Krankentragen-lagerungsböcke und der Beladung des 4-Tragen-Krankenwagens. Ein gemütlicher Grillabend zusammen mit den Helfern des THWs bildeten den Tagesausklang.

Überschattet wurde das Wochenende von einem schweren Unfall, bei dem einige Verletzten mimen des Kreisverbandes Calw teilweise schwer verletzt wurden, als ihr Fahrzeug auf der Heimfahrt von der Nachtübung von der Fahrbahn abkam. Von diesem Vorfall schockiert und betroffen, wurde das Ausbildungsprogramm zurückgefahren und beschlossen, sonntags früher zurückzufahren.

Neben der Teilnahme an der Übung transportierte der Remchinger Bereitschafts-RTW insgesamt 3 THW-Helfer in Krankenhäuser, die sich während des Übungswochenendes Verletzungen zugezogen hatten.

6. April 2004 13:23 Uhr. Alter: 14 Jahre