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Suchübung mit der Rettungshunde-Staffel

11.04.2018 - Suchübung zwischen DRK und Rettungshunde-Staffel erfolgreich - Alle Vermissten wohlbehalten gefunden.

"Wir haben folgende Lage: Schlechtes Wetter mit schwerem Gewitter ist schnell aufgezogen, das Fest rund um die "Bärenhütte" ist aus dem Ruder gelaufen; viele Gäste sind aus Angst in den Wald gelaufen und vermutlich auch verletzt. Mit weiterer Wetterverschlechterung und vielen verirrten Personen ist zu rechnen und die müssen schnell gefunden werden", so Sandra Dürr von der DRK Bereitschaft Rettungshunde, die für Pforzheim und den Enzkreis zuständig ist. Die weitere Organisation und Einteilung der Teams übernehmen Ariane Flohr und Annika Krewedl von der Rettungshunde-Staffel. Auch die DRK-Bereitschaft Remchingen mit Bereitschaftsleiter Florian Stächele ist vor Ort, um die medizinische Versorgung der vermissten Personen zu übernehmen. Es ist ein unterschiedliches Gelände im Gewann "Hegenach" und damit nicht ganz einfach. Dichter Wald wechselt sich mit Wiesen, Äcker und Gebüschsituationen ab, fünf Suchgebiete sind zugewiesen, in denen die sechs Versteckpersonen (Mimen) von 14 geprüften Teams und ihren ortskundigen Begleitpersonen vom DRK Remchingen aufzuspüren sind. Die mit Glöckchen und bei einbrechender Dunkelheit mit roten Lämpchen markierten Hunde gehen mit voller Power los. Und dann taucht im sowieso von verschiedenem Wild gut "besetzten" Suchgebiet ein weiteres Problem auf:
Aufkommender Westwind "verhuscht" die Grenzen der fünf Suchgebiete.

Für die gut versteckten Mimen in Wald und Feld hieß es warten, bis es losging. Für einen davon mit einem besonderen Gänsehauterlebnis, als sich leises undefinierbares Tapsen nähert... ein kurzes Schnüffeln... und schon war das unerkannte Geschöpf wieder verschwunden. Ein Hund war es mit Sicherheit nicht...

In der abschließenden Übungsbesprechung äußerten sich Florian Stächele vom DRK und Sandra Dürr von der Bereitschaft Rettungshunde zufrieden über den Ablauf des Geschehens. Man hatte es geschafft, durch ein konzentriertes Hand-in-Hand-Arbeiten alle Verirrten zügig zu finden. Die Mitglieder der Rettungshunde-Staffel weisen darauf hin, dass nur intensives wöchentliches Training mit den Hunden und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationen wie DRK, Feuerwehr und Polizei einen guten Erfolg garantiert. Ganz besonders wichtig ist nach ihrer Einschätzung, dass in allen Bereichen mit Rettungshunden der gleiche Ausbildungs- und Führungsstandard hochgehalten wird, damit jederzeit Verstärkung aus anderen Bundesländern angefordert werden kann.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den Bereitschaftsleitungen der Rettungshunde und des OV Remchingen für die gemeinsame Übung.

Bilder: wofa, St. Seemann
Text: Grundlage: wofa; abgeändert: F. Hamann

23. April 2018 20:31 Uhr. Alter: 30 Tage