DRK übt den Ernstfall
Remchinger Helfer bei der großen Katastrophenschutzübung im Enzkreis dabei.
DRK Remchingen / M. Farr
Am Samstag, den 27. September 2025 trafen sich um 8:00 Uhr die Ortsvereine der ersten und dritten Einsatzeinheit im Bereitstellungsraum IKG Dammfeld in Birkenfeld. Zwei Helfer aus Remchingen nahmen an der Katastrophenschutzübung teil.
Von dort erhielten wir den Marschbefehl, gemeinsam in einer Marschgruppe zum Übungsort, dem Freibadparkplatz in Mühlacker zu fahren. Nach der Ankunft erfolgte eine Lagebesprechung mit der Zuweisung der jeweiligen Aufgabenbereiche. Ein Teil der Einsatzeinheiten baute und betrieb einen BHP 25, also einen Behandlungsplatz für 25 Personen, während die Transporteinheit sich im Bereitstellungsplatz aufhielt und auf weitere Anweisungen wartete. Nach kurzer Zeit wurden immer mehr Fahrzeuge zum Verletztenplatz gerufen, um Patienten zu transportieren. Auch unser KTW-B war Teil der Transporteinheit und transportierte Patienten von der Verletztenablage bis zum Behandlungsplatz.
Ein Behandlungsplatz 25 ist eine im Katastrophenfall eingerichtete Behelfseinrichtung, um Patienten medizinisch zu versorgen und zu „überbrücken“, damit Krankenhäuser nicht überlastet werden. Die Zahl 25 steht dafür, dass pro Stunde bis zu 25 Patienten aufgenommen und behandelt werden können.
Der Platz gliedert sich in mehrere Bereiche:
- Eingangszelt: Hier nimmt ein Arzt die Sichtung und Einteilung der Patienten nach Verletzungsgrad vor.
- 4 Versorgungszelte: Dort erfolgt die medizinische Behandlung.
- Ausgangszelt: Sobald die Transportkapazität frei ist, werden die Patienten von hier aus in Krankenhäuser abtransportiert.
Dank zahlreicher Mimen konnten wir den gesamten Ablauf realitätsnah üben, sodass auch die Transporteinheit der Einsatzeinheit 3 ihren Part trainieren konnte.
Die Übung verlief erfolgreich: Die Zusammenarbeit war sehr gut, größere Probleme oder Ausfälle traten nicht auf.
Text: C. Schaufelberger